Campolongo

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Ein Fort in den Dolomiten: Das italienische Werk steht hoch über dem Asticotal auf der Cima di Campolongo (1720 Meter). Baubeginn 1910, Armierung vier Kanonen 149. Das hochgelegene Werk eröffnete im Mai 1915 das Feuer auf die österreichischen Befestigungen. Der österreichische Gegenangriff hatte zur Folge, dass Campolongo schon am 12. Juni 1915 praktisch zerstört war.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde das Werk im Mai 1916 erneut unter Beschuss genommen und von österreichischen Truppen besetzt: „Alle vier Kuppeln demontiert, Geschütze nicht vorhanden. Das Werk ist ein Trümmerhaufen. Und dennoch: „Dieses Werk bietet ein einmaliges Landschafts- und Festungserlebnis zugleich! Wenn auch immer wieder die prinzipielle Mahnung von der Eigenverantwortung beim Betreten der unterirdischen Gänge, Kavernen und des Innern der zerstörten Batterien und Kasematten auch für Campolongo unbedingt Gültigkeit hat, dann scheinen sie hier noch in einem Bauzustand zu sein, der die Begehung unter Mitnahme ausreichender Beleuchtungsmittel und bei Wahrung der notwendigen Vorsicht möglich macht. .. Die ohne Schwierigkeiten bequem zu Fuss erreichbare, nicht bewirtschaftete Ruine gehört ohne Zweifel zu den wirklich interessanten und sehenswerten der ehemaligen Fortezza Agno-Assa“ (Robert Striffler, Von Fort Maso bis Porta Manazzo, Nürnberg 2004).

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